NaturImGlas.com
Alles, was Sie zum Einkochen brauchen
Alles, was Sie zum Einkochen brauchen ● Rezepte, Geräte, Gläser, Früchtelexikon
Alles, was Sie zum Einkochen brauchen ● Geräte, Gläser, Etiketten ● Rezepte, Früchtelexikon, Serviervorschläge
Tipps & Tricks
Gelierprobe
Gelierprobe
Grundsätzliches
Wenn Sie fertig gemischen Gelierzucker benutzen, sollte das Gelieren der Marmelade kein Problem sein. Allerdings gibt es Früchte, die sehr schwer gelieren, so dass es auch bei Gelierzucker notwendig sein kann, eine Gelierprobe zu machen um eventuell nachzuzuckern.
Falls Sie keinen Gelierzucker benutzen, sondern normalen Zucker und irgend ein anderes Geliermittel (Pektin, Agar Agar), dann müssen Sie auf jeden Fall immer eine Gelierprobe machen. Das geht ganz einfach:
Meine Tipps:
1. Legen Sie einen kleinen Teller und Löffel in den Kühlschrank und lassen Sie diese kalt werden. Wenn Sie glauben, dass die Marmelade fertig ist, geben Sie einen Löffel davon auf den kalten Teller aus dem Kühlschrank. Wenn die Marmelade stockt, können Sie abfüllen. Wenn sie noch zu flüssig ist, entweder länger kochen oder noch etwas mit Zucker vermischtes Pektin (oder ein anderes Geliermittel) einrühren. Gelierprobe wiederholen. .
2. Wenn Sie als Geliermittel Agar Agar eingesetzt haben, stellen Sie den Teller für ein paar Minuten in den Kühlschrank. Das Kochgut muss völlig ausgekühlt sein bevor es geliert. Agar Agar wird aus einer Alge gewonnen und ist ein hervorragendes Geliermittel mit hoher Gelierkraft, das allerdings bei sehr säurehaltigen Marmeladen nicht optimal funktioniert..
Hintergrund:
Wenn Sie eine Marmelade nur lang genug kochen, wird sie, durch Wasserentzug, immer eindicken. Allerdings lehnen heutzutage die meisten Marmeladengeniesser solche "zu-Tode-gekochten" Fruchtaufstriche ab.
Heute bevorzugen viele Feinschmecker leichte Marmeladen mit wenig Zucker und kurzer Kochdauer. Dies kann man nur erreichen, wenn man irgendein Geliermittel benutzt. Am häufigsten verwenden Profis Pektin. Dies ist ein rein biologisches Produkt, welches aus Äfeln oder Birnen gewonnen wird. Es befindet sich auch in den meisten Arten von Gelierzucker.
Die Menge des zugesetzten Geliermittels hängt davon ab, wie pektinreich die jeweilige Frucht ist. Es gibt enorme Unterschiede, und so gibt es nicht wirklich eine verlässliche Angabe, wieviel Geliermittel Sie zusetzen müssen. Hier kommt es in der Praxis vor allem auf Erfahrungswerte an. Zur Orientierung - Äpfel, Quitten, Heidelbeeren, Ribisel, Preiselbeeren und die meisten Zitrusfrüchte (Ausnahme: Limetten!) sind reich an Pektin. Wenn Sie schon einmal Kirschen, Rhabarber oder Erdbeeren verarbeitet haben werden Sie wissen, dass diese Früchte einen sehr geringen Pektingehalt haben und nur sehr schwer gelieren. Im allgemeinen empfehle ich, bei problematischen Früchten erst einmal eine kleinere Menge einzukochen und erst wenn Sie von dem Ergebnis überzeugt sind, die Menge zu erhöhen.
Stichworte: Gelierprobe, Gelierzucker, Pektin, Agar Agar

Möchten Sie telefonisch bestellen oder haben Sie Fragen?
Rufen Sie uns einfach an: Mo.-Fr. 9:00 bis 18:00
(+43) 0664-542 12 11